Event-Recorder-Kontrolle

Ereignisrecorder dienen zum Beispiel der Diagnose von Herzrhythmusstörungen, unklaren Synkopen (plötzliche Ohnmachten), Benommenheit, Schwindel oder Herzklopfen. Diese Beschwerden treten meist plötzlich und unangekündigt auf, so dass oft kein EKG in dem Moment der Beschwerden geschrieben werden kann.

Der kleine implantierbare Ereignisrecorder  kontrolliert pausenlos den Herzrhythmus.  Bei allen auffälligen Ereignissen (wie z. B. Herzrasen, Bewusstlosigkeit, langsamer Pulsschlag) speichert er  die Herzaktivität und leitet automatisch ein EKG ab. Im Gegensatz zu einem LZ-EKG  kann er das kabellos. Das heißt, die Patienten brauchen nicht auf ihre gewohnten Aktivitäten (z B auch Schwimmen, Saunagänge, Duschen)  zu verzichten. Um an die Informationen, die der Ereignisrecorder aufzeichnet und gespeichert zu kommen, muss dieser regelmäßig (etwa ein-zweimal im Jahr oder bei einem auffälligen Ereignis wie einer plötzlichen Ohnmacht) abgefragt werden. Dieses geschieht in unsere Praxis mit Hilfe eines externen Programmiergerätes. Nachdem wir die Daten ausgelesen haben, besprechen wir die Befunde und ev. erforderlichen Konsequenzen mit dem Patienten.  Nach jeder Abfrage erhält sowohl der Patient als auch der Hausarzt ein Dokument mit den aktuell erhobenen Befunden.

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